Archiv für Kabaret

Scharfe Zunge, knurrender Bass

Haverkamp trifft Maurenbrecher (2)Manfred Maurenbrecher und Wendelin Haverkamp sind schon seit Jahren Freunde und präsentieren ein sehr intimes Programm auf der Komm-Bühne. 

Wendelin Haverkamp und Manfred Maurenbrecher mit neuem Programm im Komm-Zentrum. Äußerst feinfühlig und mit hintersinnigem Humor aktuelle Themen beleuchtet.

Düren. Wendelin Haverkamp ist ein alter Bekannter der scharfen Zunge. Manfred Maurenbrecher ein Urgestein der deutschen Liedermacher-Szene, Preisträger des Deutschen Kleinkunstpreises und Kabarettpreises und endlich auch in Düren. „Zwei Mann in einem Schlot“ heißt das Programm der beiden Freunde am Donnerstagabend auf der Bühne des Dürener Komm. Ganz so wie vor vielen Jahren in der Kunstfabrik Schlot in Berlin Prenzlauer Berg mit Hinterhof und Kachelofen Atmosphäre. Weiterlesen »

Drei Schritte zur Seite, zwei in die Vergangenheit

Konrad BeikircherVoll in seinem Element, Konrad Beikircher. Es ist pure Freude, dem fleißigen Archivar der rheinischen Besonderheiten im Haus der Stadt zuzuhören.

Konrad Beikircher begeister mit seiner “Rheinischen Neunten” Publikum im vollbesetzten Haus der Stadt in Düren. Lebendige Geschichten mit viel Witz und geschichtlichen Fakten von einem Lehrmeister der hiesigen Lebensart.

Düren. Konrad Beikircher, Südtiroler Exil-Bonner und bekennender rheinischer Katholik erzählte mit viel Witz und Charme Anekdötchen rund um die rheinische Lebensart am Donnerstagabend im vollbesetzten Haus der Stadt. Mit seinem neuen Stück “Die Rheinische Neunte” bringt er amüsant verpackt in kleinen Geschichten, gespickt mit geschichtlichen Fakten, ein weiteres wichtiges Stück hiesiger Kulturgeschichte auf die Bühne. Konrad Beikircher ist ein Lehrmeister der Rheinischen Sprache. Weiterlesen »

Wenn der Hammer zuschlägt . . .

Volker Pispers“Man soll Politiker nicht an dem messen, was sie im Wahlkampft sagen” oder “Man konnte Bush gerade noch abhalten Afghanistan mit Schiffen anzugreifen: Ein Fataler Fehler” sind Zitate von Volker Pispers aus seinem Programm “…bis neulich” im Haus der Stadt.

Volker Pispers im “Haus der Stadt”: Streifzug durch beißende Texte aus 24 Jahren Kabarett. Politik ist seine Leidenschaft. Satirischer Aufklärer mit furiosem Gestus und unübertroffener Zielgenauigkeit.

Düren. „Herzlichen willkommen beim politischen Kabarett, “ begrüßte am Donnerstagabend Volker Pispers die Besucher im vollbesetzten Haus der Stadt zu seinem Soloprogramm „.. bis neulich“.
Schon seit Wochen war die Veranstaltung ausverkauft. Im November 1982 stand Volker Pispers zum ersten Mal mit eigenen Texten als Kabarettist auf der Bühne, und mittlerweile gehört er zu den bekanntesten und erfolgreichsten in den deutschsprachigen Ländern. Weiterlesen »

Wir alle sind arme Schweine

Gregor Lawatsch (4)Gregor Lawatsch brillierte mit “Friß mich, bitte friß mich!” im Komm. Die Zuschauer erlebten eine kafkaeske Verwandlung zum Schwein.

Der Kabarettist Gregor Lawatsch lässt im Komm die Sau raus. Komödiantisches Talent und beißender Spott. Alltags-Episoden regen zum Nachdenken an.

Das Komm rief am Montagabend zum Gregor Lawatsch Doppelpack aus. Als erstes Stück der Reihe erlebten die Besucher die preisgekrönte Ökosatire “Friß mich, bitte friß mich!“. Mit diesem Stück erhielt Lawatsch 1993 den Förderpreis des Deutschen Kabaretts und es hat nichts an Aktualität eingebüßt. Weiterlesen »

Skurriles Panoptikum kernig-kölscher Typen

Kalle Pohl - Bettmän
Kalle Pohl zelebriert seine Porno-Oper “Bettmän” im Komm Zentrum. Es war ein wahrlich ein grandioser Höhepunkt und ein durchweg unterhaltsamen Abend.

Kalle Pohl begeistert im “Komm” mit seinem Programm “Bettmän”. Im Eiltempo durch einfache Beziehungsgeschichten, die das Leben so schreibt. Als Ladykiller war Kalle Pohl im Komm Zentrum ganz groß.

Düren. Das war schon ein tolles Comedy-Ereignis am Montagabend im Komm-Zentrum. Kein Wunder, Kalle Pohl gastierte mit seinem Programm “Bettmän”. Das erste was den über 120 Zuschauern auffiel war ein rotes Bett mit gelben Bezug und orange-gelbes Bettzeug. Am Rande stand ein einsames Akkordeon. Plötzlich ist er da, Kalle Pohl, der geborene Dürener, “Hallo, seid ihr gut drauf? Dann wartet mal ab,” und schon ging es im Eiltempo durch die einfachen Beziehungsgeschichten, die das Leben so schreiben. Von Männern, ihrem Selbstverständnis, von Frauen und über die Bedeutung der kuscheligen Ruhezone philosophiert der Frauentyp, bekannt aus der Kalauerrunde “7 Tage - 7 Köpfe”. Weiterlesen »