Theaterprojekt thematisiert das Lebensgefühl der Jugendlichen
Gemeinsam freuen sich die Initiatoren des Gemeinschafts-Theaterprojektes „Sehnsucht nach Ebene II“ auf die Reaktionen der Schüler nach der Vorstellung: Präsident Rotary Club Peter Neumann, Theatermann Prof. Manfred Schnabel, Schulleiter GHS Gürzenich Kurt Vermmten, Vorsitzender der Erna-Schiefenbusch Gesellschaft Jörg Hamel, Schulleiterin GHS Birkesdorf Heidi Hardacker und Schulleiter GHS St. Josef Rainer Göbel.
Hauptschüler aus Hagen präsentieren „Sehnsucht nach Ebene II” in Düren
Düren. Die Erfolgsrevue über den multi-ethnischen Alltag von Jugendlichen „Sehnsucht nach Ebene II” der Hauptschule Hagen kommt am 25. Mai nach Düren ins Haus der Stadt. Es ist ein ganz besonderes Stück, im Zungenschlag und in der Alltagswelt heutiger Jugendlicher im Migrationsumfeld, eine moderne Fassung von Shakespeares „Romeo und Julia”. „Ohne die Hilfe des Rotary Clubs und der Erna-Schiefenbusch-Gesellschaft hätten wir dieses Gemeinschaftsprojekt gar nicht machen können. Gerne möchten wir solche Theaterprojekte zur Tradition werden lassen”, ist Heidi Hardacker, Schulleiterin der Gemeinschaftshauptschulen Birkesdorf, froh über das Projekt.
In zwei Vorstellungen haben 430 Schüler und Schülerinnen der drei Dürener Gemeinschaftshauptschulen Birkesdorf, Gürzenich und St. Josef nun Gelegenheit authentisches Theater zu erleben. „Für uns steht die Förderung von Jugend, Kultur und Soziales im Vordergrund. Ich komme gerne in den Unterricht um zu erfahren wie es war”, ist Rotary Präsident Peter Neumann auf die Reaktionen der Schüler gespannt. Genauso sieht es der Vorsitzende der Erna-Schiefenbusch Gesellschaft, Jörg Hamel.
Zur Vorbereitung ist Heidi Hardacker mit dem Ehrenmitglied der Erna-Schiefenbusch Gesellschaft und Theatermann, Prof. Manfred Schnabel, nach Hagen gefahren, um das Stück im alten Kino dort zu erleben. „Wir waren sofort begeistert. Nicht nur die Geschichte des Stückes über das Gefühl, zwischen zwei Stühlen zu sitzen und den schier aussichtslosen Kampf auf eine andere Ebene zu gelangen sondern auch die Rap-Musik bringen das Lebensgefühl der Jugendlichen auf den Punkt”, erzählt Manfred Schnabel von den Vorbereitungen.
Offenbar haben die Beiden alles richtig gemacht. Die Neugier auf das Stück war riesig. Alle Schüler der Klassen 8 bis 10 wollen hin. „Normalerweise ist die Affinität zum Theater bei unseren Schülern nicht so groß. Aber ich hoffe, das dieses Stück ankommt und das Eis für das Theater bricht,“ ist auch Rektor Kurt Vermaaten aus Gürzenich glücklich über dieses erste Gemeinschaftsprojekt.
























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