Auf der Suche nach einer neuen Lobby für den Sport
Neu im Team des Kreissportbundes Natalie Meyer (6.V.I.), Marlies Esser-Peters (7.v.l.) und Maria Lakotosmà-Molnar (8.V.I.). Zum Ehrenvorsitzenden wurde Karl Jo-sef Steeg (2.v.l) und zum Ehren-vorstandsmitglied Heinz Hubert Werker (rechts) gewählt.
Kreissportbund steht vor einem Generationenwechsel. Nachwuchs im Ehrenamt ist gefragt. Spelthahn als Vorsitzender bestätigt.
Kreis Düren. Mit zwei neuen Gesichtern im Vorstand geht der Kreissportbund Düren in ein neues Vereinsjahr. Neben Marlies Esser-Peters wird Willi Gehlen als stellvertretender Vorsitzender das Team um den wiedergewählten Vorsitzenden Wolfgang Spelthahn verstärken.
Marlies Esser-Peters ist Leichtathletin und Kampfrichterin beim TV Arnoldsweiler, Hammer- und Speerwerfen sind ihre Passion.
Werkers Verzicht
Heinz Hubert Werker und Gabriele Nagatz sind bei den Wahlen auf der Jahreshauptversammlung im Kreishaus nicht wieder angetreten. Im Amt bestätigt wurden Jakob Waldhausen (stellvertretender Vorsitzender), Geschäftführer Wolfgang Schmitz und Kassenwart Rainer Neumann.
Rückblickend auf das vergangene Jahr dankte der KSB-Vorsitzende den Vorstandsmitgliedern und der Geschäftstelle für die hervorragende Arbeit im Dienste des Sports.
Gerade die Basisarbeit der Übungsleiterausbildung und die Sonderausbildung für Referendare und Lehrer an Schulen verzeichnen von Jahr zu Jahr Höchststände in den Teilnehmerzahlen. Der Qualifizierungsprozess „Team 5″ mit dem Ziel, die fünf benachbarten Kreissportverbände zu vereinigen, ist gescheitert, da jeder eine gewisse Eigenständigkeit und I-dentität behalten wollte.
Modellprojekt
Der Kreissportbund ist der einzige Sportverband in NRW, der in Rahmen eines Modellprojektes ein Schwimmbad in Titz unterhält. Das Schwimmbad ist mittlerweile zum Vorzeigeprojekt geworden. Es schreibt schwarze Zahlen und weist hervorragende Belegungszeiten für den Schwimmsport auf.
„Ich stelle immer wieder fest, dass der Sport ohne Ehrenamt in der Region nicht funktioniert. Die über 70 000 Ehrenamtlichen tun viel Gutes und Richtiges gerade für den Sport. Wir müssen selbst für Nachwuchs sorgen, denn irgendwann wird der Generationenwechsel in den Vereinen nicht mehr aufzuhalten sein. Wir müssen eine neue Lobby für den Sport schaffen”, mahnte der Vorsitzende des Kreissportbundes Wolfgang Spelthahn den fehlenden ehrenamtlichen Nachwuchs in allen Bereichen an. „Wir müssen in den Sport investieren. Die Folgekosten für Jugendliche, die keine attraktiven Angebote für die Freizeitgestaltung finden, sind enorm. Auch ist es eine Legende, dass der Kreis den Städten und Gemeinden Nut¬zungsentgelte für die Sporthallen abverlange”, so der Spelthahn weiter.
Eine Ehrung für ihr Lebenswerk im Sport erhielten der Karl Josef Steeg und Heinz Hubert Werker
von den Mitgliedern der Jahreshauptversammlung. Steeg wurde zum Ehrenvorsitzenden und Werker zum Ehrenvorstandsmitglied ernannt.
Die Veränderungen
Weitere Veränderungen im Kreis-portbund: Natalie Meyer löst Kerstin Dietzel als Frauenbeauftragte und Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle ab. Jugendwart ist Heinz Peter Braumüller. Der Breitensport-Obmann ist eine Frau: Maria Lakotosmà-Molnar.
























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