Sexy Bluesgebräu fesselt die Zuhörer

Extrajazz Stefan MausJessy Martens - hier mit Stefan Maus - besitzt schon mit 19 viel Verve, Charisma und musikalische Kraft in ihrer Stimme.

Extrajazz mit Jessy Martens, Fischer und Maus

Düren. Was für eine Stimme, welch eine Ausstrahlung, was für eine Kraft. Das ist ja kaum zu glauben, wie Sängerin Jessy Martens, das brodelnde sexy Bluesgebräu, im voll besetzten Extrablatt ihr Publikum begeisterte. Mit gerade mal 19 Lenzen gilt der 1,52 m große Wirbelwind ganz zu Recht als das größte Hamburger Talent in Sachen Blues. Mit dabei beim Extrajazz am Donnerstagabend schon ein alter Bekannter in Düren: Jan Fischer an den Boogie-Tasten und Stefan Maus am Saxophon. „Sie singt sich warm für das Bluesfestival in Basel morgen.In Düren machen sie einen ´Stopover´“, ist Bernd Ohlemeyer vom Dürener Jazzclub von seiner Entdeckung begeistert.

Jessy Martens versprüht den Charme des Südens!

Extrajazz Jessy Martens Die drei „hotten“ wie vor 70 Jahren in einer Blues-Bar irgendwo Downtown von New Orleans. Kraftvoll die Stimme von Jessy, das spürt man ganz genau beim Klassiker „Georgio on my mind“. Unweigerlich sind die Bilder der Blue Ridge Mountains und die Wildwasser des Chattooga Flusses im Kopf und als Jessy „Summertime“ aus dem Musical Porgy und Bess anstimmt, ist man hin und weg ihrer 4 Oktaven umfassenden Stimme. Phantastisch auch Blues-Motor Jan Fischer. Er boogiet im Bass und quirlt im Diskant, während beide Füße den Honky-Tonk-Rhythmus stampfen und grandios Stefan Maus mit der Kanne. „Jessy ist vor zwei Jahren zum ersten Mal nicht ganz freiwillig zu meinem Konzert im Hamburg ältesten Cotton Club gekommen. Mit Inline-Skates kam sie die Treppe herunter und holte sich die Hautürschlüssel von ihren Eltern“, erzählt Jan Fischer von der ersten Begegnung. Da hatte sie der Blues gepackt und vier Wochen später gab sie ihr erstes Blues-Konzert. Eigentlich hatte Jessy jahrelang ganz andere Ziele. Sie tanzt seit ihrem 3. Lebensjahr, spielt Klavier, mit 10 sang sie bei Ralf Zuckowski „Schmetterlinge im Tannenbaum“, mit 16 absolvierte sie bereits eine Musical-Ausbildung, sang jahrelang Solo-Stimme in verschiedenen Gospel-Chören und wird ständig von Produzenten umworben, die eine 2. Christina Aguilera aus ihr machen wollen. Daneben ist sie das Vorzeige-Talent der Hamburg School of Music. „Für mich ist der Blues ehrlich und real. Ich möchte mit meiner Musik Menschen berühren, einfach singen und die Welt bereisen“, beschreibt Jessy ihre Pläne. Ihre erste CD „That why I´m crying“hat sie frisch aus dem Presswerk mit dabei. Das war eine Bluesabend mit federndem Blues und Boogie der besonderen Art. Die Extrajazzreihe macht jetzt erst mal Sommerpause und beginnt wieder im Oktober.

Extrajazz Jan Fischer

Phantastisch auch Blues-Motor Jan Fischer. Er boogiet im Bass und quirlt im Diskant, während beide Füße den Honky-Tonk-Rhythmus stampfen im Extrablatt. 

Extrajazz Jan und Günther (1)

Zwei Freunde des Jazz am Klavier. Jan Fischer und Günther Joos

Extrajazz Gruppe mit Bernd

Bernd Ohlemeyer und seine Entdeckung aus Hamburg Jessy Martens, Stefan Maus und Jan Fischer

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