Großes Interesse am Austausch

Die fünfköpfige Delegation unter der Leitung von Shaohua Zhang (4. v. l.) hatte ein prall gefülltes Programm in Düren zu absolvieren und nehmen neben vielen positiven Eindrücken ein dicke Paket Fragen Dürener Firmen mit nach Jinhua.
Fünfköpfige Wirtschaftsdelegation aus der chinesischen Partnerstadt Jinhua weilt eine Woche lang in Düren. Hiesige Unternehmen denken über Engagements im Reich der Mitte nach. Gegeneinladung.
Düren.Viele gute Eindrücke über die freundlichen Menschen, Informationen über Firmen und dem Versprechen die Partnerschaft Düren-Jinhua stärker nach vorne zu bringen sind gestern die 5 Wirtschaftsdelegationsteilnemer via Frankfurt in ihrer Heimat zurückgekehrt. In der letzten Woche besuchten sie einige Dürener Industrieunternehmen, den Solarkampus und das Forschungszentrum in Jülich. Sie sprachen mit über 30 Industriebetrieben, die sich für ein Engagement in China interessierten.
„Wir haben einen guten Einblick von Düren und seinen Unternehmen gewonnen. Vor allem beeindruckt uns die über 100 jährige Tradition der Firmen und deren Management, von denen wir gerne lernen wollen“, beschreibt Delegationsleiter Herr Shaohua Zhang, Generaldirektor für Außenhandel und wirtschaftlicher Zusammenarbeit der Stadt Jinhua rückblickend den Besuch in Düren am Freitagmittag im Rathaus Düren.
Die Wirtschaftsmetropole Jinhua liegt etwa 300 Kilometer südlich von Shanghai und hat über 4,5 Millionen Einwohner. Sie gehört zu den Boomregionen Chinas und gilt als das „Hollywood“ Chinas. Der Film „Der letzte Kaiser von China“ ist dort unter anderem gedreht worden.
Konkrete Vertragsverhandlungen sind noch nicht erfolgt, aber einige Firmen überlegen ein Engagement. Die Bedingungen scheinen verlockend, kostenlose Grundstücke und aktive Wirtschaftsförderung „Made in China“. „Düren wird für Standortentscheidungen unserer Industrie von uns an Position 1 gesetzt“, verspricht Shaohua Zhang.
Konkrete Vorstellung hat die Delegation über die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Städte. In Jinhua sind die Schlüsseltechnologien Dürens wie Papier, Maschinen und Metallbau sowie Umwelt- und Abwassertechnologie sehr willkommen sowie der Austausch von Experten. Gerne wollen sie Gastwissenschaftler ins Forschungszentrum Jülich schicken und Auszubildende in Dürener Betriebe. Das Krankenhaus Jinhua möchte gerne mit einem Partnerkrankenhaus in Düren auf dem Gebiet der chinesischen Medizin zusammenarbeiten.
Für Bürgermeister Paul Larue ist klar: „Wenn wir für die Unternehmen auf beiden Seiten etwas Aufbauen möchten, müssen die Wirtschaftkontakte intensiver und regelmäßiger werden“. Ein weiterer Schritt ist eine erste Unternehmerreise nach Jinhua, unter der Leitung der GWS in naher Zukunft. „Auf ein Wiedersehen in Jinhua, in unserer Oper und lernen Sie unsere Firmen kennen. Ich lade sie alle herzlich ein,“ verabschiedet sich Shaohua Zhang von den Düren.

























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