Ärzte bringen Licht ins Dunkle

Medizin Hautnah - Licht ins Dunkle

Anschaulich demonstriert Oberarzt Dr. Horst Kinkel, wie einfach und schmerzfrei die Untersuchung mit einem modernen Ultraschallgerät ist.


In der Reihe “Medizin hautnah” erläutern Fachleute im Krankenhaus, welche diagnostischen Möglichkeiten die Ultraschall-Untersuchung bietet.

Es sind wohl die bekanntesten Bilder der Welt. Die kleinen Schwarzweißen Ultraschallbilder eines Ungeborenen, die für ungeübte Augen nicht immer leicht zu entschlüsseln sind. Aber Ultraschalluntersuchungen können viel mehr, das erlebten gut hundert Besucher im letzten Vortrag „Licht ins Dunkle“ der Reihe „Medizin – hautnah“ im Foyer des Krankenhauses Düren am Dienstagabend. “Wir wollen ihnen heute zeigen, wie der Arzt Licht in ihren Bauchraum bringt, wie die einzelnen Organe untersucht werden und wie einfach das geht und das es keine „schwarze Magie“ ist“, begrüßt Chefarzt Wolfgang Barényi die interessierten Zuhörer.

Keine Magie

Im Krankenhaus Düren werden jährlich über 6000 Ultraschalluntersuchen durchgeführt, und als Lehrkrankenhaus stehen die modernsten Ultraschallgeräte zur Verfügung. Eindrucksvoll sind die realistischen Bilder die heute erzielt werden mithilfe der Dreidimensionalen Rekonstruktion. Das Ungeborene streckt die Zunge heraus, Kopf und Körper sind realistisch dargestellt, enorm. „Wir können ganz deutlich Gewebestrukturen unterscheiden und sehen wie die Durchblutung der Organe ist“, so Oberarzt Dr. Horst Kinkel und zeigt weitere Bilder der Darmschlingen, Leber und Niere. Beeindruckend auch der Blick in eine Galle, indem sich Gallensteine bewegen. Kein anderes Bildgebungsverfahren kann Filme, dreidimensionale Einblicke in den Körper ohne Strahlenbelastungen produzieren und bei Punktionen den Arzt so unterstützen, das er genau die zu untersuchende Stelle findet . Den Vortrag würzte Dr. med. Horst Kinkel mit einer Demonstration. Die Probandin erhielt Gel auf den Bauch und los ging es. Oberärztin Gabriele Hanenberg erläuterte hierbei die Untersuchung. Spätestens hier wird klar, dass der untersuchende Arzt sehr viel Erfahrung braucht um die einzelnen gewonnenen Bilder zu interpretieren.

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