Karnevalshits auf der Orgel interpretiert

Jecke Kirche KruschbergerHausherr von St. Bonifatius Josef Wolf überlässt den Jecken seine Kirche: Allen voran Sänger und Präsidenten der Funken Rolf Weber, Vorsitzender Günter Schmülgen und an der Orgel mit seinen extra hiefür arrangierten kölschen Gassenhauern Mariusz Cierplikowski.

Ungewöhnliches Konzert der “Kruuschberger”

Düren. Es ist 20 Uhr am Mittwochabend, immer mehr Menschen strömen in die Kirche St. Bonifatius und sie hatten offenbar einen gewichtigen Grund. Die Kruuschberger Funken haben zum ersten Mal in Düren zur “Jecken Kirche” eingeladen. Bereitwillig hat Pastor und Hausherr Josef Wolf die Kanzel den Jecken überlassen, für ein ungewöhnliches kölsches Konzert des Kantors von St. Bonifatius Mariusz Cierplikowski mit gesanglicher Unterstützung des Präsidenten der Funken Rolf Weber.

Stellen Sie sich “Denn wenn et Trömmelche jeht” oder “Der liebe Gott weiß, dass ich kein Engel bin” gespielt von einer Orgel, die Königin aller Instrumente, und das im Ambiente dieser Kirche. Ungewöhnlich, aber schön. “Karneval und Kirche ist seit jeher eng miteinander verbunden”, freut sich Pastor Wolf und verrät dem Vorsitzenden der Funken Günter Schmülgen seinen ultimativen Trick “Erhebet die Herzen” um die Menschen zu bewegen. Die jecke Gemeinde lässt ihren Präsidenten nicht im Stich und es geht los “Der Kruuschberger Marsch” oder weitere kölsche Gassenhauer im Takt der Orgel von Mariusz Cierplikowski. Grandios. Eine “Jecke Kirche” ohne eine Büttenrede und Tanz, undenkbar. So ergriff spontan Pastor Macherey die Kanzel für seine Büttenrede und die beste Kölner Jugendtanzgruppe die “Kammerkätzchen und Kammerdiener” der Alte KG “Schnüsse Tring” tanzte zu ihrem Medley mit Stücken der Höhner “Viva Colonia” und “Hoch höher higher” von Brings verwandelte die Kirche in die Hochburg der Kruuschberger Funken. Eine sehr stimmungsvolle, sinnstiftende Veranstaltung in all dem Getöse und Gebrause.

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