Da tanzen Tiere aus fünf Kontinenten
Es heißt wieder: „Manege frei im Circus Probst“ mit dem internationalen Artistenensemble, Tierlehrern und Clowns. Direktor Reinhard Probst (mitte) macht Lust auf Zirkus.
Auf dem Dürener Annakirmesplatz gastiert der Circus Probst noch bis Sonntag. Sehenswertes zweieinhalbstündiges Programm.
Düren. „Manege frei“ heißt es bis zum Sonntag auf dem Annakirmesplatz in Düren beim Circus Probst. „Das ist Zirkus so, wie man sich ihn vorstellt“ ist Heribert Küpper aus Düren begeistert von der Premierenvorstellung am Donnerstag und den kann man nur zustimmen. In Düren präsentiert Circus Probst, mit 95 Tieren und 15 Arten, die größte und artenreichste Tierherde auf Reisen.

Einen Hauch der fernen Welt versprüht Zirkusdirektor Reinhard Probst mit seiner Exotenoarade.
„Ich mag besonders die weißen Pferde“, kommentiert fachmännisch Jessi Dick (7) aus Rölsdorf in der Pause die über 2 1/2 stündige Show. Sie spricht von der Dressur von Stephanie Probst, die ihre schwarzen Friesen- und weißen Araberhengsten anmutig durch die Manege führte.
Plötzlich und riesengroß stand eine Giraffe in der Manege, die bereitwillig Lars Hölscher folgte, und heia Safari unsere monochromen Freunde die Zebras und man kann es kaum glauben, ein ausgewachsenes schwergewichtiges Nashorn.
Man spürt sofort, die Tiere fühlen sich wohl hier.
Pure Lebensfreude versprühten die über 30 Artisten des Zirkus. „Hey, die sind aber lustig“ ruft entzückt Martina Gröbel aus Rölsdorf, die mit ihrer Tochter Lena in den Zirkus gekommen ist und meint die komischen Kaskadeure der Familie Wolf aus Tschechien.
Eines der Highlights ist die Exotenparade von Zirkusdirektor Reinhard Pobst. Tiere aus den 5 Kontinenten der Erde tanzen und trotten in einer furiosen Show durch die Manege. Da sind zwei schwere Moritzburger Kaltblüter, ungarische Steppenrinder, afrikanische Wattussi-Rinder, ein Yak aus Zentralasien, Kamele und Dromedare, südamerikanische Lamas und zum Schluss sogar ein australischer Emu.
Natürlich durfte auch kräftig gelacht werden. Das Clown-Duo „Lolli und Co“ trieb seine Scherze mit dem Publikum. Sport einmal anders präsentierte der junge russische Trampolinkünstler „Jim Bim“. Als alkoholisierter Gentleman versucht er verzweifelt in sein Schwimmbecken zu springen. Deftige Komik und kaum zu überbietende Slapstick-Darbietung die Altmeister Charly Chaplin nicht besser machen könnte.
Meine persönlichen Favoriten sind die „Flying Timulin Sisters“. Einfach atemberaubend, die verwegenen Kapriolen und Sprünge am schwingenden Trapez.

Die Kaskadeure Richard und David Wolf versprühen pure Lebensfreude. Tempo, unglaublicher Elastizität und Artistik sind ihr Geheimrezept.

Da muss man schon aufpassen, das Lolli einen nicht mit der Torte erwischt wird.

Eine ganz andere Welt sind sie Poetischen Phantasien mit Seifenblasen der „Tsytko-Family“ aus der Ukraine.

























Zum schreiben eines Kommentars musst Du angemeldet sein.