Eine Spielart elektronischer Musik
Nach dem Konzert, sind die Drei von Alien Radio immer zu Späßen bereit. Bernd Ohlemeyer, Dürener Jazzclub (3. von links) im Gespräch mit Aram Schneider, Heiko Wätjen und Rene Schwiers.
Alien Radio zu Gast im Extrablatt. Auf den Spuren von Herbie Hancock.
Das gemeinsame Studium am Konservatorium Maastricht hat sie zusammengeschweißt. Die Drei von Alien Radio, Rene Schwiers (Rhodes), Heiko Wätjen (Kontrabass) und Aram Schneider (Schlagzeug) sind Master of Arts und verwandelten am Donnerstagabend das Cafe Extrablatt in eine Lounge des NuJazz. „Wir haben schon viele kleinere Projekte gemeinsam durchgeführt und dabei festgestellt, das wir alle den gleichen Sound lieben. Der Norweger Bugge Wesseltoft oder das legendäre schwedischen Trio Esbjörn Svensson sind die Impulsgeber unserer Musik“, plaudert Heiko über die Entstehung von Alien Radio vor gut einem Jahr. Seitdem entwickeln Heiko und Rene die Grundideen der Songs und gemeinsam mit Aram kommt der Feinschliff in die Arrangements. Ihre Musik ist instrumental, ein Klangteppich aus Drum&Bass und Hip Hop, manchmal sind sogar Spuren von Herbie Hancock oder den Headhunters in ihrer Musik zu spüren. Spielerisch ergänzen sie ihre Musik mit Soundcollagen aus dem Computer oder durch Vocoder verfremdete Stimmen und da merkt man das Nu Jazz generell eine Spielart von elektronischer Musik ist. Die Akustikbass-Linien von Heiko und die virtuosen Keyboardläufe von Rene geben der Musik ihr organisches Flair. Vor allem aber begeisterte Aram am Schlagzeug. „Eigentlich sollte das Konzert von Alien Radio vor zwei Wochen stattfinden, aber wegen Orkan Kyrill mussten wir es absagen. Heute bin ich froh, das wir diesen Ausweichtermin gefunden haben. Die Jungs sind absolute Spitze an ihren Instrumenten“, ist Organisator Bernd Ohlemeyer glücklich. Dem kann man nur zustimmen, es sind mit Recht Master of Arts.

























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